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Newsletter 49/2025

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten
Aus der Redaktion
Aktuelles aus der VDB
Das Café N der Bäckerei Nestel in Beilstein. Hier ist ein Drive-In-Schalter integriert. Foto: BW / Dirk Waclawek 2014

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, ist am 5. November der Grundstein für die neue Backstube der Bäckerei Nestel (Großbottwar) gelegt worden. Zugegen waren auch zahlreiche Vertreter der Gemeinde. „Wir freuen uns über den Schritt des renommierten Familienbetriebes, nun seine Produktion und Zentrale nach Großbottwar zu verlagern“, wird Großbottwars Bürgermeister Ralf Zimmermann zitiert. „Wir stehen als Verwaltung und Rat geschlossen hinter diesem Großprojekt.“ Der Neubau soll eine Fläche von 6.000 Quadratmetern haben und neben der Produktion auch eine Verkaufsstelle mit Drive-In, ein Café und ein Fitnessstudio aufnehmen. Die Bäckerei unterhält elf Fachgeschäfte und beschäftigt 240 Mitarbeiter. Eigentlich sollte der Grundstein schon im Frühjahr 2025 gelegt werden. Die Eröffnung ist nun nicht mehr für 2026, sondern für 2027 anvisiert.

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Die Finalteams mit ihren Paten und Unterstützern, jeweils von links. Erste Reihe: Julia Hussmann (Homann Food Service, ) Bei Spitzenberger (Team Bäcker, Elisabeth-Lüders-Berufskolleg), Mikey Wachtel (Team Bäcker, Elisabeth-Lüders-Berufskolleg), Hang Than (Team Metzger, Berufsschule Kulmbach) sowie Tobias Strauß (Team Gastro, Bundeswehr). Zweite Reihe: Andreas Stark (Homann Food Service), Caro Bosselmann (Profi-Patin Bäcker), Claire Mayer (Bonduelle Food Service), Fachlehrerin Ann-Christin Bischoff (Elisabeth-Lüders-Berufskolleg), Annalena Nitsche (Gilde), Nicole Studer (Bonduelle Food Service), Marcus-Dominic Hauck (Homann Food Service), Catharina Bardung (Profi-Patin Metzger), Susanne Zapf (Begleitperson Metzger) sowie Astrid Wolf (Begleitperson Gastro). Foto: BW / Dirk Waclawek 2025.

Nach einer längeren Durststrecke hat sich wieder ein Team des Bäckerhandwerks den ersten Platz bei der Snackstar-Branchenbattle, dem Nachwuchswettbewerb von Homann Food Service, gesichert. Bei Spitzenberger und Mikey Wachtel (beide vom Elisabeth-Lüders-Berufskolleg aus Hamm) überzeugten die Fachjury mit ihren Snackkreationen und dem entsprechenden Vermarktungskonzept. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Fachlehrerin Ann-Christin Bischoff und Patin Caroline Bosselmann. Weiter lesen Sie hier ...

Symbolfoto. Foto: JESHOOTS.com / Pexels 2018

Wie der Nordkurier berichtet, baut die Bäckerei Mahnke aus Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) eine neue Backstube. Für die neue Produktion mitsamt Verkauf und Café will man 1,5 Millionen Euro investieren. Wie Thomas Mahnke, der Inhaber des Familienunternehmens mit 27 Mitarbeitern und vier Fachgeschäften, mitteilte, gehe man mit großem Respekt an die Aufgabe heran, weil es um eine verhältnismäßig große Summe gehe, die auf dem Spiel stehe. Allerdings habe man auch kaum eine andere Wahl, weil die bestehenden Flächen zu klein seien und der Maschinenpark einer Erneuerung bedürfe. Das Neubauprojekt wird nach Erwartung Mahnkes auch die Arbeitsweise positiv beeinflussen. „Wenn das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, dann wird es auch für unsere Mitarbeiter wesentlich leichter, denn durch die neue Kühlung müssen wir nicht mehr nachts um eins anfangen“, sagte er dem Nordkurier. „Wir können später beginnen. Und wir können die Arbeit besser verteilen, mit den avisierten Öfen ist dann auch ein Sprung bei den Produkten möglich.“

Foto: SHVETS production / Pexels 2021

Ist es sinnvoll, wenn Brot und Brötchen in einem Bäckereifachgeschäft nur mit Handschuhen angefasst werden? Die Bäckerei Citybäcker (Dortmund, 25 Fachgeschäfte) wollte es wissen, hat einen Versuch gestartet – und verzichtet nun darauf. Für diese Entscheidung erhält sie Unterstützung von Dr. med. Frank Hünger, Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene und Klinische Mikrobiologie am Klinikum Dortmund. „Das ist tatsächlich so ein Punkt, vor allem beim Bäcker, der auch mich selber seit Jahren ein bisschen verwundert“, zitiert ihn der Westfälische Anzeiger. „Je nachdem, was man anfasst, hat man plötzlich da Dinge dran, die man nicht dran haben will und deswegen wäscht man sich nach der Toilette und vorm Essen die Hände – jetzt mal ganz grob und plakativ gesagt.“ Weiter lesen Sie hier …

Dr. Friedemann Berg, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, wird in der Bild-Zeitung als AfD-offen dargestellt. Dem widerspricht der Zentralverband. Foto: Zentralverband 2025

„Verbände-Beben! Auch Bäcker und Bauern gegen AfD-Brandmauer“, titelt die Bild-Zeitung am 26. November. Und schreibt im Artikel weiter: „Immer mehr Wirtschaftsverbände öffnen sich für die AfD und brechen damit ein langjähriges Tabu.“ Die Position von Dr. Friedemann Berg, dem Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, gibt die Zeitung so wieder: „[…] man gehe nicht aktiv auf die AfD zu, signalisierte jedoch Offenheit: ‚Die Haltung der AfD zur Europäischen Union, zur russischen Diktatur und zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie zum Thema Remigration erschweren den Dialog mit der AfD. Wenn die AfD aber anfragt oder um ein Gespräch bittet, gebietet der Respekt vor dem Abgeordnetenamt, mit der AfD zu sprechen.‘“ Weiter lesen Sie hier ...

Ulrich Glüsing, Ute Glüsing, Moritz Günther, Günther-Geschäftsführer Bastian Reichartz (v. l. n. r.). Foto: Inga Günther 2025

Die Kieler Bäckerei Günther hat den Integrationsprozess der Bäckerei Glüsing nach einem guten halben Jahr erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen teilte mit, dass die drei ehemaligen Glüsing-Filialen in Laboe und Schönberg nun auch von außen als Günther-Filialen erkennbar seien; die Mitarbeiter aus der Backstube in Stakendorf seien nach Wellsee umgezogen. Insgesamt übernahm die Bäckerei Günther rund 60 Mitarbeiter aus den Bereichen Backstube, Büro, Versand und Verkauf. Weiter lesen Sie hier ...

Norbert und Ingeborg Kövy schneiden die Jubiläumstorte zum 40. Firmengeburtstag an. Foto: BW / Stefan Schütter 2025

Der Dortmunder Maschinenbauer Kövy, bekannt vor allem für seine handwerklichen Schnittbrötchenanlagen, feierte am Freitag, den 28. November 2025, sein 40-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet wurde die Firma am 1. September 1985 von Maschinenbau-Ingenieur Sándor Kövy, inzwischen wird sie von seinem Sohn Norbert Kövy geführt. Die gelungene Feier mit Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Freunden fand in der Rohrmeisterei Schwerte statt. Das Kulturzentrum in einer ehemaligen Trinkwasser-Pumpstation sorgte für authentisches Ruhrgebietsflair und ein DJ für gute Stimmung. Die Jubiläumstorte steuerte mit der Bäckerei Klingenstein aus Bochum ein zufriedener Kövy-Kunde bei.

Karl-Dietmar Plentz und seine Frau Agnes bei der Verleihung der Lutherrose 2025. Foto: Christiane Claus Fotografie http://lichtgemael.de

Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz ist im Rahmen der 18. Lutherkonferenz mit der „Lutherrose 2025 für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmercourage“ ausgezeichnet worden. Die Konferenz wurde von der Internationalen Martin-Luther-Stiftung und der Ludwig-Erhard-Stiftung am 15. November in Berlin ausgerichtet. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte über den Preisträger: „Als verantwortungsvoller Unternehmer und engagierter Arbeitgeber hat sich Karl-Dietmar Plentz durch sein vorbildliches gesellschaftliches Engagement in einzigartiger Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht. Mit einer Hingabe, die weit über die geschäftlichen Pflichten hinausgeht, bekennt er sich zum Christentum – nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten.“ Weiter lesen Sie hier ...

Alfred Kägi. Foto: Kägi Söhne AG 2025

Am 10. November 2025 ist im Alter von 97 Jahren Alfred Kägi in Lichtensteig (Schweiz) verstorben. Er war der letzte der drei Brüder, die den Toggenburger Schokoladenwaffelhersteller Kägi (gegründet 1934) geprägt und zu einer Schweizer Traditionsmarke gemacht haben. Sein Zwillingsbruder Eugen Kägi ist bereits zu Beginn des Jahres verstorben. Einer Mitteilung des Unternehmens zufolge verstand es Alfred Kägi, handwerkliche Tradition mit technischem Fortschritt zu verbinden. Mit großer Sorgfalt und Innovationsgeist habe er die Herstellung der Schokoladenwaffeln verfeinert und damit die Grundlage für das „Kägi fret“ geschaffen.

Das Getreidesilo der Schapfenmühle (Ulm) in der Dämmerung. Foto: Hans / Pixabay 2013
Schapfenmühle und Rheon veranstalten am 4. und 5. Februar 2026 ein Tagesseminar rund um Dinkel, Urgetreide und moderne Backtechnologie. Angekündigt ist ein praxisnahes Programm mit Live-Vorführungen, Verkostungen und der Möglichkeit zum Austausch mit Experten. Inhaltlich geht es um innovative Anwendungsmöglichkeiten von Dinkel- und Urgetreideprodukten in Kombination mit den neuesten Rheon-Anlagen. Die Teilnehmer erfahren, wie sich verschiedene Gebäcke – vom Dinkel-Kartoffelbrot über Urgetreidebrot und Dinkel-Baguette bis hin zu gefülltem Süßteig – auf modernen Rheon-Maschinen effizient und qualitativ hochwertig produzieren lassen. Ergänzend dazu stellt die Schapfenmühle ihre Produktvielfalt und die besonderen Eigenschaften der eingesetzten Rohstoffe vor. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Interessierte können sich über die Website der Schapfenmühle anmelden.
Zu den Lehrsätzen für den erfolgreichen Betrieb von Bäckereicafés gehört das Sonnenplatz-Theorem: Wenn am Ende Geld herauskommen soll, muss man am Anfang an Außenplätze gedacht haben. So weit, so fast unumstritten. Bleibt nur noch das Problem, dass die Gäste stundenlang auf der Sonnentersasse herumlümmeln, ohne nach der Erstbestellung weiter zu konsumieren. „Mein Verkausteam schaut regelmäßig draußen nach dem Rechten und fragt nach weiteren Bestellungen“, lügt sich der ein oder andere Bäcker in die Tasche. Die realistischeren Kollegen wissen natürlich, dass genau das nicht passiert. Stellt sich die Frage, wie sich unter diesen Vorzeichen Service und Gast zusammenbringen lassen. Wir sind hier zugegebenermaßen große Freunde der QR Code-Aufsteller, mit denen die Gäste über ihr Mobiltelefon nachordern und auch gleich bezahlen können. Weiter lesen Sie hier ...
Das neue Backhaus der Bäckerei Pappert. Foto: Stefan Schütter 2025
Die Bäckerei Pappert hat in Eichenzell an der Autobahn A7 eine bemerkenswerte Produktion ans Netz gebracht, die man seit Kurzem sogar besichtigen kann. Als erste Fachmagazine haben sich Back Journal und Backtechnik Europe die neue Backstube zeigen lassen. Warum der Stopp in Eichenzell und die Pause im angeschlossenen Café lohnen, erfahren Sie im kurzen Video. Die komplette Reportage über die Produktion lesen Sie in der Ausgabe 4 von Backtechnik Europe. Klicken Sie auf das Bild unten, um das Video auf Youtube zu starten.

Die VDB lädt ein zu einer Fachveranstaltung, die zur Jahreszeit passt: Sind geschützte Markenprodukte, Erzeugnisse mit geografischen Ursprungsbezeichnungen oder Produkte mit dem Siegel eines Schutzverbandes wirklich besser als Eigenmarken des Handels oder das No-Name-Produkt unter vielen aus dem Supermarktregal? Zählt hier vor allem der Name?

Ort: Emil-Fischer-Schule (Staatliche Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin, Schwerpunkt Bäckereitechnik), Cyclopstraße 1-5 in 13437 Berlin-Wittenau

Zeit: Mittwoch, den 10. Dezember 2025, Beginn 13:50 Uhr

Ansprechpartner:
Herbert Linster
Telefon: +49(0)178 3 47 45 36
E-Mail: h.linster@berlin.de

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl & Fachvortrag 
Termin: 3. Dezember 2025
Veranstalter: LG Rheinland

Tages-Seminar „Leguminosen/Hülsenfrüchte in Backwaren“ in Berlin
Termin: 10. Dezember 2025
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

Der „Dresdner Stollen“ vs. Stollen – Ursprung und Qualität einer geschützten Marke im Backwarensortiment
Termin: 10. Dezember 2025
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

Tages-Seminar „Leguminosen/Hülsenfrüchte in Backwaren“ in Berlin II
Termin: 11. Dezember 2025
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

VDB-Jahrestagung 2026 in Mainz
Termin: 6.–8. März 2026
Veranstalter: VDB Deutschland

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.

Impressum:
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49074 Osnabrück
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Telefon: +49 (0)541 58 05 44-30
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
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