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Foto: Demeter/Stefanie Kösling 2025 |
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Nach nur fünf Monaten muss Prof. Dr. Chirine Etezadzadeh mit sofortiger Wirkung ihren Platz an der Demeter-Spitze räumen. Das beschloss der Aufsichtsrat von Demeter am 23. September. Die Entscheidung sei zum Wohle des Verbandes getroffen worden, teilte der Aufsichtsrat den Mitgliedern schriftlich mit. Gründe für die Beendigung des Arbeitsvertrages mit der Vorständin nannte er nicht. Nur so viel: Die Delegierten stehen hinter den Ergebnissen dieser Strategieentwicklung. Die branchenfremde Professorin, die sich bislang smarten Städten widmete, sollte eigentlich dem Verband neue Impulse geben. Lesen Sie hier weiter ...
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Der neue Naturland Vorstand v. l. : Eberhard Räder, Moritz Reimer, Udo Rumpel, Jörg Hansen, Isabell von Oertzen und Zeno Piatti-Fünfkirchen. Foto: Naturland 2025 |
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Eine Abfindung in horrender Höhe stand nie zur Diskussion: Eberhard Räder gibt Entwarnung. Die Gemeinnützigkeit von Naturland sei außer Gefahr, so der neue Präsident des Anbauverbandes. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir relativ zeitnah eine gütliche und gerichtlich abgesicherte Einigung erreichen werden“, so Räder. „Streit kommt in den besten Familien vor. Für mich ist es wichtig, den Streit beizulegen und gestärkt daraus hervorzugehen.“ Ist die Abfindung von 675.000 Euro – die laut Süddeutscher Zeitung fällig sein sollte – also vom Tisch? „Eine solche Abfindung wird es nicht geben. Das stand auch in den Gesprächen mit Steffen Reese nie zur Debatte“, so die deutliche Antwort des neuen Präsidenten. Lesen Sie hier weiter ... |
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Das EU-Öko-Recht steht vor einer Reform: EU-Agrarkommissar Christoph Hansen kündigte am 23. September, dem Organic Day, eine Revision an. Er will die EU-Öko-Verordnung 2018/848 fit for Future machen. Anlass hierfür sind unter anderem rechtliche Unklarheiten infolge des sogenannten Herbaria-Urteils. Die Öffnung der Verordnung soll dazu beitragen, sie zu vereinfachen – ohne eine Deregulierung herbeizuführen. „Die angekündigte Revision der EU-Öko-Verordnung bietet die wichtige Gelegenheit, bestehende Unklarheiten und Schwächen in der Verordnung zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen“, kommentiert Anne Baumann (Foto), geschäftsführende AöL-Vorständin. Derzeit arbeitet die AöL an konkreten Vorschlägen zur Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2024 |
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Gleich zweimal legen die Öko-Marketingtage am 12. und 13. November den Finger auf Bios Wunde: Im Schloss Kirchberg beschäftigen sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Frage, ob die Drogeriekette dm den neuen Bio-Kunden erschafft. Auf dem Podium steht Kerstin Erbe, dm-Geschäftsführerin Produktmanagement. Doch die Öko-Marketingtage lenken den Fokus auch auf den Sektor selbst: In einer Zeit, in der Anbauverbände um Mitglieder und Rohstoffe ringen, beschäftigt sich die Veranstaltung mit dem Thema Bio-Marketing mit Blick auf eben jene Verbände. Den fachlichen Hintergrund dazu liefert Prof. Dr. Jan Niessen von der TH Nürnberg. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: Marktschwärmer 2025 |
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Nachdem erste Marktschwärmer vor dem Aus standen, gibt es jetzt den Kurswechsel: Die spanische Bio-Plattform Crowdfarming übernimmt die französische Firma La Ruche Qui Dit Oui! – in Deutschland als Marktschwärmer aktiv. Dieser Zusammenschluss der beiden Plattformen für den Direktverkauf von Bio-Produkten solle den Bio-Handel stärken und das Höfesterben bremsen, teilten die Unternehmen in Madrid mit. Gemeinsam biete man über 10.000 Landwirten Zugang zu rund 1,5 Millionen Bestandskunden. Zwei Drittel der mehr als 625.000 bei Crowdfarming registrierten Kunden leben nach Unternehmensangaben in Deutschland. Lesen Sie hier weiter ... |
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Erstmals in Niedersachsen und auf einem Demeter-Hof: Die siebten Öko-Feldtage 2027 kündigen sich mit einer doppelten Premiere an. Sie finden am 16. und 17. Juni im Norden auf dem Bauckhof statt. Der Demeter-Betrieb in Amelinghausen bei Lüneburg bietet diesmal dem ökologischen Landbau eine Bühne. Mit seinen 255 Hektar ist es der flächengrößte Betrieb der drei Bauckhöfe mit eigenem Bio-Hofladen, einer Hofkäserei und einer Tierhaltung, zu der Milchkühe, Schweine und Mastgeflügel gehören. „Die enge Verknüpfung von Ackerbau und Viehhaltung ist ein Wesensmerkmal vieler Öko-Betriebe und wird auf den Öko-Feldtagen 2027 einen Schwerpunkt bilden“, kommentierte Jürgen Heß, Vorstandsvorsitzender des FiBL Deutschland, die Standortwahl. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: Thomas Hansen/stock.adobe.com 2023 |
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Umfrage in zweiter Runde: Mit 380.000 Mitarbeitenden beschäftigte die Bio-Branche 2023 mehr Menschen als die Chemieindustrie. Das belegt der BÖLW mit einer Datenerhebung. Jetzt geht es um aktuelle Zahlen: Die neue BÖLW-Arbeitsplatzumfrage läuft noch bis Oktober. Die Ergebnisse stellt der Verband in 2026 auf der Grünen Woche in Berlin und der Biofach in Nürnberg vor. Ziel der Datenerhebung ist es zu zeigen, wie die Bio-Branche weiterwächst und die wirtschaftliche Existenz von immer mehr Menschen und ihren Familien sichert. Wer sich online an der Umfrage beteiligt, hat die Chance auf drei Mal je zwei Eintrittskarten für den BÖLW-Empfang auf der Grünen Woche 2026. Lesen Sie hier weiter ... |
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Die Aktionswochen für Essen ohne Gentechnik geht in die nächste Runde: Ein breites Bündnis aus Verbänden und weiteren Akteuren aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft informiert bis zum 13. Oktober über die Risiken der Deregulierung der Gentechnik. Mit dabei sind unter anderem AbL, Bioland, BNN, BÖLW und Demeter sowie die Bio-Unternehmen Dennree und Rapunzel. Gemeinsam wollen sie unter dem Motto „Keine Gentechnik auf unseren Tellern und Äckern“ die Aufmerksamkeit dafür wachhalten, dass die EU-Kommission eine Deregulierung der Gentechnik plant. So sehen aktuelle Entwürfe vor, dass eine Kennzeichnungspflicht für einen Großteil der neuen Gentechnik-Pflanzen nicht mehr gelten würde. Lesen Sie hier weiter ... |
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Wie gelangt mehr Bio in Mensen und Kantinen? Dieser Frage stellt sich das Dialogforum Bio im Rampenlicht. Antworten soll es am 12. November 2025 im unterfränkischen Helmstadt geben. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) bringt hierfür Entscheider aus Politik, Verwaltung und Institutionen sowie erfahrene Küchenkräfte und Dienstleister zusammen. Fachvorträge geben Einblicke in zentrale Themen wie Preiskalkulation, Förderangebote oder Beschaffung. Neben Vorträgen steht der Austausch im Fokus: Macher und Entscheider sollen gemeinsam dazu beitragen, die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft in den vier unterfränkischen Öko-Modellregionen voranzubringen. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Rick Martin 2025 |
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Im Jubiläumsjahr lud Bio-Großhändler Weiling zur 32. Hausmesse in Coesfeld ein – bei Sonnenschein, guter Stimmung und mit klarer Botschaft: „Ich denke, die Mission der ersten 50 Jahre, für eine lebenswertere Welt zu arbeiten, haben wir gut hingekriegt. Jetzt kommen die nächsten 50 Jahre“, so Geschäftsführer Dr. Peter Meyer. Er eröffnete die Hausmesse am 7. September gemeinsam mit Bernadette Weiling-Erning, Gesellschafterin und Tochter des Gründers Bernd Weiling. Rund 230 Hersteller präsentierten den 1.150 Fachbesuchern im Rahmen der zweitägigen Hausmesse ihre Trends, Neuheiten und Vermarktungsimpulse. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: Denns Biomarkt 2025 |
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Positive Bilanz nach fünf Jahren: Denns Biomarkt rettete rund 1,5 Millionen Überraschungstüten voller Lebensmittel. Gemeinsam mit der Plattform Too Good To Go (TGTG) bewahrte der Bio-Filialist so Obst und Gemüse, Backwaren sowie einen Veggie Mix vor der Tonne. Der Impact: Umgerechnet stehen die Tüten für 4,4 Tonnen CO2, 4,6 Millionen Quadratmeter Landfläche und 1,3 Milliarden Liter Wasser. Aktuell bietet Dennree bundesweit in allen 364 Biomärkten überschüssige Produkte über die TGTG-App an. Die Kooperation zwischen TGTG und Dennree begann 2020. Ebenfalls auf eine Zusammenarbeit mit der Plattform setzen die Bio Company, Erdkorn, der Superbiomarkt und Vollcorner. Seit 2024 nicht mehr mit dabei: Alnatura. |
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Bio überzeugt, LEH und Discounter enttäuschen: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellt dem Bio-Fachhandel die Bestnote im vierten Verpackungscheck aus. Während der konventionelle Handel in der Müllflut versinkt, überzeugt der Bio-Fachhandel mit einer Mehrwegquote von mehr als 75 Prozent. Discounter und Supermärkte lagen mit durchschnittlich 32 Prozent meilenweit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Niveau: „Wenn Obst und Gemüse bei Alnatura zu 92 Prozent und bei Denns zu 85 Prozent unverpackt angeboten werden, können sich große Handelsketten nicht hinter billigen Ausreden verstecken“, kommentiert Elene Schägg von der DUH. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2025 |
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Viele Bio-Verarbeiter stehen vor massiven Rohstoff-Engpässen. Der BÖLW fordert deshalb die Koalition auf, die Öko-Forschung zu sichern. Sie soll in ihren laufenden Beratungen des Agrarhaushalts für 2026 ihren Kurs in Sachen Bio korrigieren und damit in Einklang mit dem Koalitionsvertrag bringen. „Forschung und Entwicklung im Ökolandbau kommen allen Höfen und Unternehmen in Deutschland zugute“, so Peter Röhrig, geschäftsführender BÖLW-Vorstand. Der Kabinettsentwurf des Haushalts sieht drastische Kürzungen bei der bisher schon unterrepräsentierten Öko-Agrarforschung vor. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Sonja Shirley 2025 |
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Der Countdown läuft: Das Team von BIOwelt macht sich auf den Weg zur BioSüd nach Augsburg. Wir packen die letzten Sachen für unseren Messeauftritt am 28. September in Halle 7. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen und viele Gespräche. Geschäftsführer Henning Tau (Foto) und Chefredakteurin Heike van Braak freuen sich auf Ihren Besuch. Kommen Sie vorbei: Halle 7, Stand P01. Die BioSüd startet am Sonntag mit bewährtem Rahmenprogramm: Punkt 12 Uhr dreht sich in Augsburg alles um das Thema „Faire Preise, faire Löhne“. Es diskutieren Lucia Birkmeir, Landwirtin/junge Abl, Simon Krischer, Biokreis, und Prof. Dr. Jan Niessen, TH Nürnberg. Lesen Sie hier weiter ... |
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Bio-Handel, das ist mehr, als Bio-Produkte kaufen und verkaufen, lagern und transportieren. Es geht nicht nur um die Bio-Qualität der Produkte, es geht auch um die Bio-Qualität im Handeln. Davon sind wir bei BODAN Großhandel für Naturkost überzeugt. Heute mehr denn je.
Handeln in Bio-Qualität, das bedeutet in Kreisläufen denken, auf langfristige Zusammenarbeit setzen, statt auf kurzfristige Vorteile, Effekte auf Mensch, Tier und Umwelt im Blick behalten, Ressourcen schonen, Lebensgrundlagen stärken. Und Handeln in Bio-Qualität ist ein klares Bekenntnis zur Vielfalt. Denn Vielfalt bedeutet Resilienz – in der Tier- und Pflanzenwelt, in der Agrikultur, in der Wirtschafts- und Handelsstruktur, in der Gesellschaft.
Die Vielfalt auf dem Altar des Preiswettbewerbs zu opfern, hieße Chancen für unsere gemeinsame Zukunft vergeben. Sagen doch viele scheinbar geringe Preise nicht die Wahrheit über Kosten und Nutzen, die in Anbau oder Produktion für die Gesellschaft entstehen.
Vielfalt in Struktur und Beziehung. Effizienz im Prozess. Beides zu vereinen, ist eine Herausforderung. Wir nehmen sie an. Hand in Hand – in echter Partnerschaft mit Anbauenden, Herstellenden, dem Einzelhandel und Verbraucher:innen, die mit uns voran gehen wollen.
Mit der BODAN-Hausmesse bieten wir einen Raum, in dem Menschen aus Anbau, Herstellung und Einzelhandel sich auf Augenhöhe begegnen, eine Plattform, auf der wir die Vielfalt feiern.
Akteur:innen aus 190 Bio-Unternehmen reisen dafür an den Bodensee. Ausstellende und Besuchende aus dem Bio-Fachhandel kommen nicht nur, um sich über Produkte auszutauschen, Kostproben zu genießen und gute Geschäfte zu machen. Sie kommen auch, um gemeinsam Neues zu entwickeln und der zentralen Frage nachzugehen: Wie entwickeln wir den Bio-Fachhandel weiter, damit er in unserer Zeit all seine positive Kraft entfaltet?
Partnerschaft + Neuheiten + Genüsse von 190 Bio-Marken erleben. BODAN Hausmesse 2025, 26.10., Friedrichshafen, www.bodan.de/hausmesse-2025
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Nächste Woche erscheint die neue Ausgabe der BIOwelt.
Viel Spaß beim Lesen!
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