BIOwelt Newsletter 7/2025

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Newsletter 7/2025

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Inhalt
  1. Fachhandel: Plus 2,2 Prozent im 1. Halbjahr
  2. Bundeshaushalt: Schlag ins Gesicht
  3. TV-Investor übernimmt Bohlsener Mühle
  4. Fairer Handel: Umsatzhoch hält an
  5. Schick und Bruns neu im BNN-Beirat
  6. Aus für Freiburger Waschbär
  7. Weiling lädt zur Hausmesse nach Coesfeld
  8. Riegel: Preis für Engagement in Südafrika
  9. Neustart: Speiseräume Berlin
  10. Rainer schließt Metzgerei: Reiner Zufall?
  11. Aus der Redaktion: Coming soon – BIOwelt 8/2025
Grafik: Biovista 2025
Der Umsatz im Fachhandel wächst weiter: Im zweiten Quartal 2025 beschert das späte Ostergeschäft den Bio-Läden ein Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Halbjahr – also von Januar bis Juni – liegt das Umsatzwachstum bei moderaten 2,2 Prozent mit Blick auf die ersten sechs Monate in 2024. Allerdings resultiert dieses Ergebnis auf gestiegenen Preisen: „Beim Stückabsatz beobachten wir tatsächlich ein Nullwachstum“, sagt Fabian Ganz. Der Marktexperte von Biovista zieht für Handel und Hersteller eine ernüchternde Bilanz, die sich auch an den Bonkennzahlen ablesen lässt: „Derzeit ist kein Wachstum über die Menge im Bio-Fachhandel möglich.“ Mehr in BIOwelt 8/2025.
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Foto: BÖLW 2025
Bremse fürs Bio-Wachstum: Das Bundeskabinett brachte am 30. Juli den Haushaltsentwurf für 2026 auf den Weg. Er sieht allein im regulären Haushalt Ausgaben in Höhe von 520,5 Milliarden Euro vor. Doch die Mittel für Öko-Forschung, Ackerbaustrategie, das Programm ‚Proteine der Zukunft‘ und die Eiweißstrategie sollen in einem Topf zusammengefasst werden. So schrumpft die Summe von 67 Millionen Euro in 2025 auf 54 Millionen Euro – ein Rückgang um 24 Prozent. Zudem sieht der Entwurf vor, die für längerfristige Projekte entscheidenden Verpflichtungsermächtigungen (VE) um 32 Prozent auf nur noch 38,6 Millionen Euro zusammenzustreichen. „Die Haushaltspläne sind ein Schlag ins Gesicht der ökologisch wirtschaftenden Höfe und Unternehmen in Deutschland“, kommentiert Tina Andres (Foto), Vorstandsvorsitzende des BÖLW. Lesen Sie hier weiter ...
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Foto: Bohlsener Mühle/Thorsten Scherz 2025
Die Bohlsener Mühle wechselt den Besitzer: Höhle-der-Löwen-Investor Tillmann Schulz und sein Partner Ralf Koch übernehmen mit ihrer MDS Holding das Ruder des Bio-Unternehmens in Gerdau. „Nach jahrzehntelangem Einsatz für die Bohlsener Mühle und die Bio-Lebensmittelbranche werde ich mich altersbedingt aus der Unternehmensspitze zurückziehen, bleibe der Bohlsener Mühle jedoch als Senior-Berater erhalten“, informierte Gründer Volker Krause (Foto) jetzt seine Kunden und Lieferanten. „Mein Lebenswerk weiß ich in guten Händen bei den neuen Geschäftsführern Tillman Schulz und Ralf Koch.“ Es ist bereits der zweite Anlauf, die in finanzielle Schieflage geratene Bohlsener Mühle in die Zukunft zu führen. Lesen Sie hier weiter ...
Foto: Forum Fairer Handel 2025 
Positive Aussichten: 2,59 Milliarden Euro gaben deutsche Verbraucher 2024 für Produkte aus dem Fairen Handel aus. Ein Anstieg um elf Prozent zum Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag durchschnittlich bei 31 Euro für faire Lebensmittel, Textilien und Handwerksprodukte. Das Plus ging vor allem auf die erhöhten Absatzmengen von Kaffee und Schokolade zurück. Die Genussmittel verzeichneten ein Absatzwachstum von jeweils 5,5 und 5,7 Prozent. Insgesamt kamen sie auf 37,7 sowie 6,9 Prozent des Gesamtumsatzes. Erfreulich für die Bios: Bei Kaffee und Schokolade stiegen die Bio-Anteile jeweils auf 76 und 64 Prozent. Lesen Sie hier weiter ... 
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Foto: BNN 2025
Der BNN beruft Alissa Schick und Dr. Silke Bruns in den Wissenschaftlichen Beirat. Sie folgen auf Martin Rombach und Dr. Günter Lach, die zwei Jahrzehnte lang mit ihrem Engagement das Gremium prägten. Schick ist seit mehr als 15 Jahren in der Bio-Kontrolle aktiv, und die promovierte Lebensmittelchemikerin Bruns gilt als Spezialistin für Pestizidanalytik. Dem aktuellen Gremium gehören nun an: Dr. Silke Bruns, Lach & Bruns Partnerschaft, Ulrich Heinze, Chemiker und Naturkosmetik-Experte, Alissa Schick, Leiterin der Prüfgesellschaft ökologischer Landbau, und Dr. Thomas Simat, Professor für Lebensmittelkunde und Bedarfsgegenstände an der TU Dresden. Lesen Sie hier weiter ... 
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Foto: Waschbär 2025 
Geschäftsbetrieb eingestellt: Waschbär findet keine Investoren, die ins Unternehmen als Ganzes investieren und das laufende Sanierungskonzept fortführen. Zum 30. September 2025 löst der Versandhändler das Freiburger Ladengeschäft und den Onlineshop auf. Die bislang verschonte Tochtergesellschaft Waschbär Schweiz schließt ebenfalls im Laufe des Jahres. Grund für das Aus sei neben ausbleibenden Investoren die angespannte Wirtschaftslage. „In den nächsten Monaten werden wir alles daransetzen, das Verfahren im Sinne unserer Mitarbeitenden, Kunden sowie aller Gläubiger verantwortungsvoll zu gestalten“, berichtet Geschäftsführerin Katharina Hupfner (Foto). Lesen Sie hier weiter ...
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Foto: Weiling 2024 
Neue Produkte, Trends und Vermarktungsideen: Der Bio-Großhändler Weiling lädt am 6. und 7. September zu seiner 32. Hausmesse nach Coesfeld ein. Mehr als 220 Hersteller und Dienstleister sind diesmal mit dabei, wenn Geschäftsführer Dr. Peter Meyer die Messe eröffnet. Auf dem Programm stehen unter anderem aktuelle Themen wie Bonumsätze, Ladenentwicklung und Unternehmensnachfolge. Weilings Hausmesse öffnet am Samstag um 12 Uhr und am Sonntag bereits um 10 Uhr. Im vergangenen Jahr kamen 1.200 Besuchende nach Coesfeld.  Ihre Neuheuten stellten auch 2024 mehr als 220 Ausstellende vor.
Foto: Caritasverband/Uta Rometsch 2025
Der Lea-Mittelstandspreis geht nach Orsingen: Der Bio-Weinimporteur Riegel erhielt die Auszeichnung für sein gesellschaftliches Engagement am 22. Juli im Neuen Schloss in Stuttgart. Die Jury prämierte den 2011 von Peter Riegel gegründeten Förderverein Good Grapes for a Better Life e. V., mit dem der Unternehmensgründer vor allem Menschen in Südafrika unterstützt. Die Lea-Löwin würdigt jährlich kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg, die sich gesellschaftlich besonders einsetzen. Riegel erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Unternehmen bis 150 Mitarbeitende. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Foto: Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (v. l.) überrreichte den 19. Lea-Mittelstandspreis an Gisela Riegel, Peter Riegel und Felix Riegel. Heide Reinhard von der Evangelischen Landeskirche in Baden.
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Foto: Speiseräume 2025
Nach sechs Jahren stellen sich die Speiseräume neu auf. Das Berliner Forschungs- und Beratungsunternehmen startet durch mit einer frischen Führungsstruktur, zwei eigenständigen Organisationen und einem aufgepimpten Markenauftritt. Neben Gründer Philipp Stierand übernehmen Dinah Hoffmann die Geschäftsführung der gGmbH und Patrick Wodni die der GmbH. Beide sind von Anfang an Teil des Teams. „Jetzt beginnen wir eine neue Etappe – mit vertrauter Crew, frischer Struktur und neuem Look“, so Stierand, der das Unternehmen weiterhin leitet. Auch visuell gibt es Veränderungen: Der Website-Relaunch macht die neue Struktur sichtbar.

Foto v. l.: Patrick Wodni, Dinah Hoffmann und Philipp Stierand.
Foto: BMLEH 2025 
Kaum stellt Foodwatch kritische Fragen, macht Agrarminister Alois Rainer seine Metzgerei dicht. Reiner Zufall? Zumindest wirft dies die Frage auf, ob Rainer so die Herausgabe der Kontrollberichte verhindern will. Die Verbraucherschützer ziehen jetzt vor Gericht: Sie klagen gegen das Landratsamt Straubing-Bogen, weil es die Herausgabe der Berichte verweigert hatte. Foodwatch kritisierte die Entscheidung der Behörde als nicht nachvollziehbar. Bürger hätten das Recht zu erfahren, wie es um die Hygiene in Lebensmittelbetrieben aussieht – erst recht, wenn es um den Betrieb des Ministers gehe, der für Lebensmittelsicherheit in Deutschland zuständig sei, so Foodwatch. Lesen Sie hier weiter ...
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