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Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar 2025 |
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Cem Özdemirs Nachfolger steht fest: Alois Rainer übernimmt das Agrarministerium. „Leberkäs statt Tofu-Tümelei” so Markus Söder über den Richtungswechsel im BMEL. Der CSU-Politiker Rainer ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags, war dort allerdings eher für Haushalts- und Verkehrsthemen zuständig. Im Jahr 2021 übernahm er den Vorsitz des Finanzausschusses. Als gelernter Metzgermeister führt Rainer seit Jahrzehnten den Familienbetrieb in Haibach im Bayerischen Wald. In der Vergangenheit positionierte er sich als Gastgeber des ersten Wurstgipfels und sagte in einem Interview mit dem Metzgerhandwerk Bayern, dass er gerne Fleisch von Tieren esse, weil es gut schmecke und zu einer gesunden Ernährung dringend benötigt werde. Für Foodwatch ist die Sache klar: „Alois Rainer ist die personifizierte Ambitionslosigkeit des Koalitionsvertrags. Zu gesunder Ernährung, nachhaltiger Landwirtschaft oder besserer Tierhaltung haben Union und SPD keinerlei konkrete Maßnahmen vereinbart. Auf die Inhaltsleere im Koalitionsvertrag passt diese Personalie perfekt“, kommentiert Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation. Lesen Sie hier weiter ... |
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Im ersten Quartal 2025 gelang es dem Bio-Fachhandel, seinen Umsatz um 1,5 Prozent zu steigern. Besonders gut fiel das Ergebnis im Januar aus: Hier verzeichneten Bio-Läden laut Biovista im Schnitt ein Plus von 5,4 Prozent. Bereits im Februar schrumpfte der Umsatz jedoch auf einen mageren Zuwachs von 0,6 Prozent. Im März dann leise Ernüchterung: Der Umsatz ging um 1,4 Prozent zurück. „Dies ist klar auf das fehlende Ostergeschäft zurückzuführen“, kommentiert Markt-Experte Fabian Ganz von Biovista mit Blick auf die Feiertage, die diesmal in den April fielen. „Allerdings kam der März 2025 auch auf einen Verkaufstag mehr als der März 2024.“ Insgesamt kommt Ganz zu einer optimistischen Bewertung: „In der langfristigen Betrachtung zeigt sich, dass der Bio-Fachhandel seine Position im Bio-Markt auch im Jahr 2025 weiter hält.“ Mehr in BIOwelt 6/2025. |
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Foto: Demeter/Stefanie Kösling 2025 |
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Kein bekannter Bio-Akteur, sondern eine Professorin, die sich smarten Städten widmete: Prof. h.c. Dr. Chirine Etezadzadeh ist ab dem 1. Mai neue Demeter-Vorständin. Sie löst Matthias Deppe ab, der als Interims-Vorstand seit Februar 2025 die strategische Ausrichtung des Verbandes verantwortete. Der langjährige Vorstand Dr. Alexander Gerber schied zuvor aus. Mit der neuen Verbandsspitze will Demeter die Weichen stellen für eine werteorientierte und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2025
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Der launige April zeigt sich von seiner besten Seite, wenn der Bio-Großhändler Kornkraft einlädt: Bei strahlendem Sonnenschein fand bereits die siebte Hausmesse der Familie Schritt in Huntlosen statt. Rund 520 Bio-Händler und Gastronomen kamen am 27. April, um sich bei 95 Ausstellern über Neuprodukte und Branchentrends zu informieren. Mut für die Zukunft, viel Kraft und gutes Segeln gegen den Wind in diesen politisch nicht einfachen Zeiten wünschte Jochen Schritt, Geschäftsführer und Gründer von Kornkraft, allen Bio-Akteuren zur Begrüßung. Eigentlich wollte er in einen Neubau investieren, aber die Gemeinde sei ihm zu langsam, berichtete Schritt über Kornkrafts Investitionen am Standort. Lesen Sie hier weiter ... |
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Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2023 |
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Programm jetzt online: Die fünften Öko-Feldtage am 18. und 19. Juni auf dem Wassergut Canitz kommen an einem Thema nicht vorbei. Welche Konsequenzen hat eine Deregulierung Neuer Gentechniken für den Ökolandbau? Direkt am ersten Veranstaltungstag berichtet Gebhard Rossmanith von Biosaat über den aktuellen Entwicklungsstand und die Folgen für den Bio-Sektor. Ein agrarpolitisches Update gibt es auch von Jan Plagge: Der Präsident von Bioland und IFOAM Organics gibt ebenfalls am ersten Tag spannende Einblicke in die Agrarpolitik auf nationaler und europäischer Ebene. Weniger politisch geht es beim Job-Speed-Dating zu. Insgesamt zeigen mehr als 310 Ausstellende ihre Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Lesen Sie hier weiter ... |
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Die Bio-Company testet erstmals ein Shop-in-Shop-Konzept. Dafür kooperiert der Berliner Bio-Filialist mit dem österreichischen Unternehmen Grüne Erde und erweitert sein Angebot um Non-Food-Produkte. Bio Companys Testlauf startet in einem Markt in Kreuzberg, in dem nun die ersten sechs eigens dafür entwickelten Regalmeter stehen. Sie bieten unter anderem Platz für Wohnaccessoires, Küchen- und Badezubehör. „Zum klassischen Lebensmittelhandel möchten wir unseren Kunden ein noch breiteres Angebot bieten. Wir verstehen uns hier auch als Innovationsgeber, der immer wieder neue Impulse dafür setzt, was der Bio-Fachhandel kann und wofür er steht“, so Andreas Penkov, Leiter Sortiment und Einkauf der Bio Company. Grüne Erde vertreibt nach eigenen Angaben ökologisch-nachhaltige und sozial-fair produzierte Produkte wie Natur- und Heimtextilien, Wohnaccessoires und Kleidung. Das Unternehmen führt derzeit 14 eigene Stores in Deutschland und Österreich. |
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v. l.: Klaus Doppler, Sonnentor, Baigal Fichtinger, Helmut Seidl, Landwirt, Florian Brunner, Waldsetzen.Jetzt), Evelyn Steindl, Gerhard Leutgeb, Sonnentor. Foto: Sonnentor 2025
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Für eine klimafitte Zukunft: Sonnentor pflanzte mit der Initiative Waldsetzen.Jetzt am 7. April 1.300 Bäume. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, regionale Wälder mit Waldbesitzern, Unternehmen und Forstexperten wieder aufzuforsten. 17 Sonnentor-Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen packten einen Tag lang an und so stellte das Unternehmen insgesamt 136 Arbeitsstunden für die Aufforstung zur Verfügung. Geschäftsführer Klaus Doppler weiß diese Zeit gut eingesetzt: „Wir haben gemeinsam insgesamt 1.300 Bäume gepflanzt und so einen Beitrag geleistet, um unsere heimischen Wälder fit für die Zukunft zu machen.“ Das Team pflanzte in zwei Waldstücken von Helmut Seidl in Thuma, Gemeinde Karlstein an der Thaya. Der pensionierte Land- und Forstwirt bereitete die Flächen sorgfältig vorbereitet und freute sich über die tatkräftige Hilfe. Den Einsatz koordinierte Florian Brunner, Forstexperte der Initiative Waldsetzen.Jetzt. |
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Nach der Aktion „Kein Freiflug für Gentechnik“ bietet Rapunzel jetzt einen direkten Draht zu den Abgeordneten des Europaparlamentes. Über die Website des Bio-Herstellers können Verbraucher einem oder mehreren EU-Parlamentariern eine E-Mail schreiben und appellieren, für Wahlfreiheit und gegen die geplante Deregulierung der Neuen Gentechnik (NGT) zu stimmen. In den vergangenen Monaten schlossen sich mehr als 60.000 Menschen der Unterschriftenaktion „Kein Freiflug für Gentechnik“ an. Die von Rapunzel ins Leben gerufen Initiative wird von mehreren Bio-Verbänden unterstützt. Ziel ist es, sich für eine klare Kennzeichnung und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Die gesammelten Unterschriften konnten dem Büro des EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament, Manfred Weber, in Straubing übergeben werden.
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Verbraucher gaben 2024 in Deutschland rund 17,1 Milliarden Euro für Ohne Gentechnik-Lebensmittel aus. Im Vergleich zu 2023 ging der Umsatz mit Produkten, die mit dem grünen Ohne Gentechnik-Siegel ausgezeichnet sind, insgesamt um 1,6 Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Er führt die leichte Delle auch auf Inflationseffekte zurück. Nach großen Preissteigerungen in den Jahren 2022 und 2023 – insbesondere bei Milchprodukten – sanken die Preise im vergangenen Jahr teilweise deutlich. In diesem Segment ist der Ohne Gentechnik-Umsatz von 11,9 auf 11,5 Milliarden Euro zurückgegangen, während er in den anderen beiden großen Bereichen Geflügelfleisch und Eier wuchs. Lesen Sie hier weiter ...
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Diese Woche erscheint die neue Ausgabe der BIOwelt.
Viel Spaß beim Lesen!
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